Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Anlass, den eigenen Alltag zu hinterfragen – auch beim Umgang mit Alkohol, Cannabis, digitalen Medien oder Glücksspiel. Gute Vorsätze scheitern dabei selten am fehlenden Willen, sondern meist an unrealistischen Zielen. Was tatsächlich hilft, damit aus einem Vorsatz eine echte Veränderung wird.
Kleine, konkrete Ziele statt großer Sprünge
Wer sich vornimmt, ab morgen komplett auf Alkohol zu verzichten, überfordert sich häufig selbst. Realistischer ist ein klar umrissenes Zwischenziel – etwa zwei alkoholfreie Tage pro Woche – und von dort aus weiterzugehen.
Konkret statt vage formulieren
„Ich möchte weniger am Handy sein“ lässt sich schwer überprüfen. Besser: „Ich lege das Handy ab 21 Uhr in ein anderes Zimmer.“ Konkrete Vorsätze lassen sich beobachten – und das macht Fortschritte sichtbar.
Rückschritte gehören dazu
Veränderung verläuft selten geradlinig. Ein Ausrutscher ist kein Scheitern, sondern Teil des Prozesses – entscheidend ist, danach wieder anzuknüpfen statt ganz aufzugeben.
Wenn der Vorsatz mehr braucht als guten Willen
Manche Ziele lassen sich gut allein umsetzen. Bei anderen – etwa wenn der Konsum von Alkohol, Cannabis oder digitalen Medien schon lange zur Gewohnheit geworden ist – hilft ein strukturierter Rahmen mehr als der Vorsatz allein. Genau hier setzt SKOLL an: ein Selbstkontrolltraining in der Gruppe, das dabei unterstützt, den eigenen Konsum realistisch einzuordnen und eigene Strategien zu entwickeln – ohne erhobenen Zeigefinger.
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