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SKOLL-Qualitätsleitlinien

   

•    SKOLL ist ein evidenzgestütztes Programm der Prävention und Frühintervention und beruht u.a. auf dem Modell der Salutogenese. Die Teilnahme ersetzt keine Therapie. Das Programm eignet sich für alle Entwicklungsstufen von Risikoverhalten.

•    SKOLL ist ein risiko-, alters-, bildungs- und geschlechtsübergreifendes Gruppentraining.

•    SKOLL umfasst 10 thematische Bausteine. Teilnehmende sollten mindestens 8 Trainingseinheiten besuchen, um die Wirksamkeit zu erhöhen.

•    SKOLL besteht aus vier Kernelementen, die den Ablauf jeder Trainingseinheit strukturieren: Trainingsplan, Treppe zum Ziel, Dokumentation und Situationsanalyse.

•    SKOLL wird –je nach Gruppengröße- von mindestens einer qualifizierten SKOLL-Fachkraft durchgeführt. In durchführenden Einrichtungen sollte eine zweite SKOLL-Fachkraft zur Sicherstellung eines kontinuierlichen Trainingsablaufs zur Verfügung stehen.

•    Das SKOLL-Anwenderhandbuch bietet eine Zusammenstellung erprobter Materialien, die die Kursleitungen passend für die jeweilige Gruppenzusammensetzung auswählen und methodisch hochwertig umsetzten.

•    SKOLL orientiert sich an den persönlichen Zielen der Teilnehmenden. Sie legen vorrangig ihre Ziele selbst fest. SKOLL hilft bei der Zielerreichung durch gesundheitsbezogenes Selbstmanagement und allgemeine Problemlösungsfertigkeiten, erhöht dadurch die Kontrolle über das Risikoverhalten und verbessert die Gesundheit der Teilnehmenden. SKOLL ist deshalb für unterschiedlich motivierte Teilnehmende geeignet und wirksam.

•    SKOLL ist eine geschützte Marke. Die bundesweit nur im Original und nach den Qualitätsanforderungen des Handbuchs von geschulten Fachkräften verwendet werden darf.